4 x Polarlicht vom 19.01.2026

| Name des Motives: |
4 x Polarlicht vom 19.01.2026 |
| Fotograf: |
Peter Schmidt |
| Aufnahmeort und -datum: |
Hubertuskapelle Floisdorf, 19.01.2026 |
| Equipment und Aufnahmedaten: |
Kamera Canon 760D, Objektiv Walimex Pro 8mm f3,5, |
| Bildbearbeitung: |
Photoshop |
| Mehr über das Motiv: |
Polarlichter am Nachthimmel leuchten zu sehen, ist größtenteils von der Sonne und ihrer Sturmaktivität abhängig, denn Polarlichter entstehen durch Sonnenstürme. Der Sonnensturm muss natürlich stark sein, denn sonst gelangen die Partikel erst gar nicht zur Erde und durchdringen auch nicht das Magnetfeld. Doch selbst wenn das passiert, hat man keine Garantie, jeden Abend bunte Lichter zu sehen, wenn man sich am nördlichen Polarkreis befindet. Sonnenwinde, die aus Ladungen elektrischer Teilchen bestehen, schleudern genau diese Sonnenpartikel in Richtung Erde. Das Magnetfeld der Erde fängt diese Teilchen ab und leitet sie durch äußere Feldlinien zu den Polen der zwei Erdhalbkugeln weiter, also zum Nordpol und zum Südpol. Dort treffen die geladenen Sonnenteilchen auf die obere Schicht der Erdatmosphäre und die dort vorhandenen Luftteilchen. Beim Zusammenprall der Teilchen findet ein kurzer Energieaustausch statt, das bedeutet, dass die Luftteilchen sich kurzzeitig aufladen und die Ladung kurz danach wieder abgeben, wobei ein Lichtphoton freigesetzt wird. Die vielen freigesetzten Lichtphotonen sind für uns dann als leuchtende Partikel zu sehen – natürlich nicht einzeln, sondern in unglaublichen Massen, die wir dann in ihrer Gesamtheit als bunte Polarlichter wahrnehmen. |
| Beste Sichtbarkeitszeit: |
Hängt von der Sonnenaktivität ab (max. alle 11 Jahre), die Sonne „verlässt“ mit Jahresbeginn 2026 den Maximumbereich. |


