30 Jahre Hubble-Weltraumteleskop – Das Wunderauge im Orbit

Seit bald 30 Jahren kreist das Weltraumteleskop um die Erde. Es ist zugleich Wunderauge und Zeitmaschine: Hubble macht gestochen scharfe Aufnahmen von Sternhaufen und Gasnebeln. Es beobachtet die Vorgänge in der Umgebung Schwarzer Löcher und entschlüsselt die Atmosphären ferner Planeten.

Das Weltraumteleskop hat mehr als 13 Milliarden Lichtjahre weit hinaus in den Kosmos geblickt – und den Astronomen so Bilder aus der Kindheit des Universums geliefert. Autos gelten mit 30 Jahren längst als Oldtimer, doch das Hubble-Teleskop ist noch immer ein überragend wichtiges Instrument der Himmelsforschung. Mit mehr als 15 Milliarden US-Dollar Kosten ist das Gemeinschaftsprojekt von NASA und ESA das teuerste Forschungsinstrument, das es gibt. Doch dieses Teleskop hat uns das Weltall geschenkt – und dafür ist es sehr billig.

In diesem Vortrag zieht der Wissenschaftsjournalist und Buchautor Dirk Lorenzen anhand wunderbarer Bilder eine erste Hubble-Bilanz. Zudem geht es um das allmählich nahende Ende Hubbles und das künftige James-Webb-Weltraumteleskop.

Referent: Dirk Lorenzen, Wissenschaftsjournalist aus Hamburg

Bild: Illustration Hubble-Teleskop

 

Achtung: Für Monatsvorträge gibt es keine Platzreservierungsmöglichkeit.

Datum/Zeit
Mi. 13.11.2019 20:00 - 21:30

Veranstaltungsort
Volkssternwarte

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